Starker Auftritt gegen Union Dietach

Schatas-Elf mit bärenstarken Auftritt

Aufgrund mehrerer Ausfälle und Verstärkungen aus dem Regionalliga-Kader stand heute eine zusammengewürfelte Wels-Mannschaft auf dem Rasen, die nicht lange brauchte, um sich einzuspielen. Man war vom Start weg die bessere Mannschaft gegen einen Kontrahenten, der auffallend harmlos agierte. Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch: Zentrumsspieler der Welser, die grundsätzlich Regionalliga-Niveau gewohnt sind, sorgten für mächtig Kompaktheit in der Defensive und ließen die so namhaft besetzte Abteilung Attacke der Dietacher kaum zur Entfaltung kommen. Die beste Phase des gesamten Matches hatte die Ruttensteiner-Truppe zwischen der 15. und 30. Minute. Man schaffte es da, dem Gegner das eigene Spiel über weite Strecken aufzudrücken. Für einen Treffer reichte es aber nicht. Viel effektiver präsentierten sich da die Messestädter, die in der 36. Minute auf 1:0 stellten. Nach einem Freistoß war Philipp Plojer mit dem Kopf zur Stelle. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs legte eine insgesamt erfrischend auftretende Schatas-Elf nach. Nach einem kurz abgespielten Standard landete das Leder im Strafraum der Gäste. Im anschließenden Gestocher schien Luca Tischer als Einziger die Übersicht zu behalten und traf aus kurzer Distanz (45.+2).

Chance um Chance im zweiten Durchgang

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Statik der Partie wenig. Die Welser blieben tonangebend und kreierten weitere richtig aussichtsreiche Chancen. Allein Gentian Latifi tauchte drei Mal gefährlich vor dem Gehäuse der Dietacher auf. Für einen weiteren Treffer reichte es aber nicht. Je länger das Match dauerte, desto mehr legte die SPG den Fokus auf eine kompakte Defensive und rasante Vorstöße im Umschaltspiel. Damit beschäftigte man den Kontrahenten immer wieder. Selbstredend entwickelte die Ruttensteiner-Truppe in der Schlussphase noch einmal Druck, richtig zwingend wurde man aber nicht mehr.

 

Jürgen Schatas (Trainer SPG DMS Wels):

„Es war eine gute Partie. Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Jeder Punkt ist für uns extrem wichtig. Heute sind das drei Zähler, mit denen die wenigsten gerechnet haben. Ein Pauschallob an die Truppe!“